Krankheit als Sprache der Seele

 Seele Psyche fliegen lassen

„Wir sollten erkennen, dass eine ungeheure Kraft in uns allen liegt, die wir aber nicht nutzen können, solange wir uns als Opfer fühlen!“

Krankheit als Sprache der Seele

Krankheit ist die Sprache unserer Seele. Körper, Geist und Seele sind eine untrennbare Einheit und beeinflussen sich folglich auch immer gegenseitig. Wenn wir einmal aufmerksam in uns hineinspüren stellen wir fest, dass unsere Gedanken Gefühle hervorrufen und auf diese Gefühle körperliche Reaktionen folgen. So kommt es bei Angst z.B. zu Herzrasen, Zittern und Schweißausbrüchen. Worüber wir nachdenken und was wir fühlen hat also immer auch Einfluß auf unser körperliches Befinden. Wenn unsere Seele  leidet, leidet in Folge auch unser Körper.

Unser Körper reagiert noch wie zu Urzeiten

Auf ängstliche Gedanken aufgrund scheinbarer Bedohungen reagiert unser Körper auch heute noch nach altbewährtem Muster. Denn rein körperlich gesehen sind wir noch Steinzeitmenschen. Droht scheinbar Gefahr, schüttet unser Körper automatisch  Stresshormone aus, die uns auf zwei Handlungsmöglichkeiten vorbereiten: auf Flucht oder Kampf.

Diese Stresshormone versetzen unseren Körper in Alarmbereitschaft. Doch müssen wir heute meist nicht mehr gegen wilde Tiere kämpfen, sondern würden vielleicht gerne unserem Chef oder den Kollegen die Meinung sagen. Wenn wir aus Angst um unseren Arbeitsplatz jedoch die Spannung und die Stresshormone nicht durch Aktion abbauen, sondern eher in einer Art Angststarre (Totstellreflex) verharren, macht uns das auf dauer krank.

Der Umgang mit Krankheit in unserer ´westlichen` Welt

Leider wird eine Erkrankung (körperlich oder seelisch) in unserem Kulturkreis in den meisten Fällen weder als ein Warnsignal des Organismus gedeutet, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, noch wird Krankheit überhaupt als etwas Sinnvolles betrachtet. Sie wird vielmehr als mehr oder minder zufälliger, aber immer negativer Einbruch in unser Leben gesehen.

Aus dieser Haltung heraus resultiert häufig, dass sich Arzt und Patient gemeinsam gegen die Krankheits-Symptome verbünden und versuchen dieses einfach so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Symptome sind jedoch niemals die Ursache (Wurzel) einer Erkrankung, sondern lediglich deren Ausdruck! Daher ist Symptombeseitigung auch noch keine Heilung.

Wenn unsere Seele ´trauert`

Wenn wir einmal (wirklich) verstanden haben, dass Krankheit nicht per se schlechst, sondern „Sprachrohr“ unserer Seele ist und wir gelernt haben zuzuhören, werden wir erkennen, woher das Ungleichgewicht, dass die Krankheit verursacht, resultiert. Wo lebe ich nicht stimmig? Wo handele ich gegen meine eigene, innere Weisheit, gegen meine Wünsche und vor allem gegen meine Bedürfnisse? Wo fehlt mir der Mut, in Liebe zu mir selbst zu stehen und den eigenen Weg liebevoll zu gehen? Wo habe ich einen Konflikt nicht gelöst?

Achtsamkeit

Wenn wir Achtsamkeit in unser Leben bringen und uns diese Fragen stellen wird dem Krankheits-Symptom Bedeutung beigemessen. Es wird als Sprache unserer Seele ernst genommen und nicht einfach nur bekämpft und abgeschaltet.

Noch einmal: Jedes körperliche Geschehen ist Ausdruck eines dahinterliegenden seelischen Inhalts bzw. Konflikts. Wenn wir also lediglich die körperlichen Krankheits-Symptome beseitigen, bleibt die seelische Problematik (Ursache) unbehandelt. Die Symptome kehren zurück, zeigen sich immer wieder erneut im Körper, bis wir den Kern, die Ursache, ebenfalls in die Behandlung einbeziehen und so eine nachhaltige, ganzheitliche Heilung ermöglicht wird.

Ganzheitliche Therapie

Wenn wir uns das obige vor Augen führen wird klar, dass die ersten beiden Säulen der Gesundheit Eigenverantwortung und Bewusstwerdung sind. Wenn wir gesund werden wollen, müssen wir beginnen die Verantwortung für unsere Gesundheit wieder zu übernehmen und zu lernen, die Signale unseres Körpers zu empfangen und zu deuten. Meistens zeigt uns unser Körper sehr klar, was wir benötigen. Wir müssen nur wieder lernen, achtsam zuzuhören, die Signale ernst zu nehmen und danach zu handeln.

Weiterhin ist es notwendig, auch die anderen Grundsäulen der Gesundheit zu beachten und sie in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen: gesunde Ernährung, Entspannung (Stressabbau) und Bewegung. Diese Grundelemente bilden ebenfalls eine Basis für körperliche und geistige Gesundheit und einen dauerhaften Therapieerfolg. Egal mit welcher „Säule“ man in den Heilungsprozess einsteigt, die anderen werden wie von selbst mitgefördert. Es entsteht ein Synergieeffekt, der das ganze Leben auf ein höheres und gesünderes und erfüllenderes Niveau bringt.

Fazit

Um nachhaltig gesund zu werden, ist es also wichtig, den Herausforderungen und Konflikten unseres Lebens nicht aus dem Weg zu gehen, sondern sie zu verstehen, zu lösen und an ihnen zu wachsen. Dies ist Vorraussetzung, um unsere körperliche Gesundheit, genauso wie unsere  emotionale, mentale und geistig-seelische Ausgeglichenheit wieder herzustellen. Gerne unterstütze ich Sie achtsam und liebevoll bei diesem Prozess.

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