Psychotherapie vs. Coaching

Heilpraktiker für Psychotherapie bei Stress und Burnout„Unter Empathie versteht man das einfühlende Verstehen, das nichtwertende Einge­hen, also das echte Verständnis einer Person.“ Carl Roger

Psychotherapie vs.Coaching

Immer mehr Menschen wenden sich bei persönlichen und beruflichen Problemen an professionelle Helfer, um eine aktuelle Herausforderung zu bewältigen, wenn diese aus eigener Hilfe nicht lösbar zu sein scheint.

Zwischen Coaching oder Psychotherapie gibt es Unterschiede, die in der Praxis jedoch fließend sind. Methodisch werden bei beiden Methoden – zur Bewältigung der Probleme – vergleichbare Interventionstechniken angewandt. Dabei unterscheidet sich jedoch die Zielgruppe beim Coaching meist von denen in der Psychotherapie.

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Das Coaching ist eine Wegbegleitung um die aktuellen Herausforderungen zu meistern und zu lösen. Mit der professionellen Begleitung eines Coaches gelingt es leichter und effektiver Ziele zu erreichen. Es ist grundsätzlich eher als Hilfe zur Selbsthilfe im Rahmen der Suche nach Problemlösungs-Strategien zu verstehen.  Jeder Mensch stößt von Zeit zu Zeit an seine persönlichen Grenzen oder erleidet berufliche, sowie private Krisen. Diese können zu inneren Blockaden, Motivationsverlust, Gefühlen der Unzufriedenheit, Ratlosigkeit und Hilflosigkeit führen.

Im Vordergrund des Coachings stehen aktuelle, benennbare und überschaubare Themen von  mittlerer emotionaler Tiefe. Die Inhalte können auch die Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung,  mehr Lebenszufriedenheit oder das Erreichen bestimmter Ziele umfassen. Es bietet Lösungsansätze, um auf die oben genannte Schwierigkeiten und Hindernisse reagieren zu können.

Der Coach unterstützt dabei die Lösungskompetenzen des Klienten und verfolgt die Absicht, die Entwicklung der Persönlichkeit des Klienten gezielt zu unterstützen. Hier geht es also nicht nur um Probleme und Linderung von Leiden, sondern oft um eine methodische Unterstützung eigener selbstverantworteter Veränderungsprozesse. Coaching bedient sich, genauso wie die Osychotherapie häufig Methoden aus unterschiedlichen Psychotherapieverfahren.

Wann ist Psychotherapie sinnvoll?

Dagegen sind in einer Psychotherapie nicht nur die aktuell gegenwärtigen Themen Gegenstand der Arbeit, sondern meist auch die biografischen Belastungen. Sie richtet sich als Heilverfahren an Menschen, die unter psychischen Probleme und tiefer gehenden emotionale Konflikten leiden. Sie geht dabei häufig vergangenheitsbezogen vor. In der Absicht zu heilen werden die Ursachen der Störung oder Beeinträchtigung ergründet.

In der Psychoherapie geht es um die Wiederherstellung der psychischen Gesundheit. Die Selbststeuerungsfähigkeit der Patienten ist teilweise eingeschränkt. Sie ist dann sinnvoll, wenn der Patient z.B.  traumatische Erlebnisse hatte oder wenn das Leben komplett aus den Fugen gerät und jemand nicht mehr alleine zurechtkommt. Sie ist ein längerer Prozess mit mehreren Sitzungen in engerem Zeitabstand.

Größere Offenheit sich mit sich selbst auseinander zu setzen

Mittlerweile leiden Immer mehr Menschen unter psychischen Beeinträchtigungen und lassen sich professionell behandeln. Studien gehen davon aus, dass der Bedarf an psychotherapeutischer Behandlung und die Offenheit der Menshen sich Hilfe zu holen in den nächsten Jahren weiterhin deutlich steigen wird. Wie man bei Zahnschmerzen zum Zahnarzt geht, holt man sich bei seelischen Problemen therapeutische Hilfe.

Aktuelle Forschungen prognostiziert, dass sich die in den nächsten Jahren zur Volkskrankheit Nr. 1 entwickeln wird. Schon jetzt haben sich die Krankschreibungen wegen psychischen Leids drastisch erhöht und die Krankenkassen schlagen Alarm. Etwa jeder dritte Erwachsene leidet im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung und benötigt einmal psychotherapeutische Hilfe.

Psychotherapie und Coaching – Gemeinsamkeiten

Ob bei der Psychotherapie oder beim Coaching, im Vordergrund steht das Erleben und Verhalten des Klienten. Es ist erwiesen,  dass bei beiden Verfahren, der Beziehung zwischen Therapeut und Klient eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Zusammenarbeit zukommt. Die Persönlichkeit des Therapeuten und der »Stimmigkeit« in der Beziehungsgestaltung ist hier  ein entscheidender Faktor, der sich nicht allein durch Ausbildung erreichen lässt.

Fazit

Das Coaching ist mehr gegenwarts- und lösungsorientiert. Prinzipiell richtet es sich an Personen, die nicht unter einer schwereren psychischen Problemen leiden. Es widmet sich vorwiegend den Herausforderungen, die aus Privat- und Berufsleben entstehen. Psychotherapeutische Begleitung geht oft tiefer und arbeitet zusätzlich vergangenheitsbezogener. In der Praxis ist der Übergang zwischen Psychotherapie und Coaching jedoch fließend.

 

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