Wenn die Kraft fehlt und Sie sich selbst kaum noch erreichen
Vielleicht funktionieren Sie nach außen noch.
Sie gehen arbeiten, kümmern sich um andere und erledigen, was erledigt werden muss. Und gleichzeitig merken Sie, dass etwas verloren gegangen ist: Freude, Kraft, Interesse, Hoffnung oder das Gefühl, wirklich mit sich selbst und dem eigenen Leben verbunden zu sein.
Manche Menschen beschreiben es als innere Leere. Andere fühlen sich traurig, erschöpft oder wie abgeschnitten von ihren Gefühlen. Wieder andere funktionieren weiter, obwohl schon alltägliche Dinge zunehmend Kraft kosten.
Eine Depression kann viele Gesichter haben.
In meiner Praxis in Overath begleite ich insbesondere Menschen mit leichten bis mittelgradigen depressiven Beschwerden – persönlich, psychotherapeutisch und traumasensibel.
Dabei interessiert mich nicht nur die Frage:
„Wie bekomme ich diese Symptome weg?“
Sondern auch:
„Was ist in meinem Leben und in mir geschehen, dass ich an diesen Punkt gekommen bin?“

„Ich habe gelernt, innere Leere, Schmerz und Traurigkeit zu verbergen und mit Tränen in den Augen zu lächeln – nur um anderen zu gefallen und ihnen zu zeigen, dass es mir ‚gut‘ geht.“
Wenn es mehr ist als ein vorübergehendes Tief
Traurigkeit gehört zum Leben. Auch Erschöpfung, Rückzug oder Zeiten, in denen uns weniger Freude zur Verfügung steht, sind zunächst menschliche Reaktionen auf Belastungen, Verluste oder schwierige Lebensphasen.
Bei einer Depression können solche Veränderungen jedoch über längere Zeit bestehen bleiben und das tägliche Leben deutlich beeinträchtigen.
Mögliche Anzeichen sind zum Beispiel:
- anhaltende Niedergeschlagenheit oder innere Leere
- Verlust von Freude und Interesse
- starke Erschöpfung oder Antriebsmangel
- Schlafstörungen
- Konzentrationsprobleme
- sozialer Rückzug
- Gefühle von Wertlosigkeit oder Versagen
- Hoffnungslosigkeit
- körperliche Beschwerden
- das Gefühl, selbst kleine Aufgaben kaum noch bewältigen zu können
Wenn solche Beschwerden länger anhalten oder stärker werden, ist eine fachliche Abklärung wichtig.
Depressionen können unterschiedlich ausgeprägt sein. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt immer von der persönlichen Situation und dem individuellen Beschwerdebild ab.
Warum bin ich depressiv geworden?
Darauf gibt es keine Antwort, die für alle Menschen gilt.
Depressive Beschwerden können durch ein Zusammenspiel verschiedener körperlicher, psychischer und sozialer Faktoren entstehen. Auch länger andauernder Stress, Verluste, Beziehungskonflikte, frühe seelische Verletzungen oder traumatische Erfahrungen können eine Rolle spielen.
In meiner therapeutischen Arbeit begegnet mir darüber hinaus immer wieder etwas, das sich nicht sofort an einem einzelnen Auslöser festmachen lässt:
Menschen haben sehr lange funktioniert – und dabei sich selbst zunehmend verloren.
Sie haben vielleicht früh gelernt,
- sich anzupassen,
- für andere stark zu sein,
- Konflikte zu vermeiden,
- eigene Bedürfnisse zurückzustellen,
- viel zu leisten,
- sich zusammenzunehmen,
- Gefühle nicht zu zeigen
- oder den eigenen Wert davon abhängig zu machen, gebraucht, anerkannt oder gemocht zu werden.
Solche Fähigkeiten können uns lange durch das Leben tragen.
Aber sie haben manchmal einen Preis.
Wenn man sich selbst im Funktionieren verliert
Manche Menschen, die zu mir kommen, können sehr genau sagen, was andere von ihnen erwarten.
Viel schwieriger sind Fragen wie:
Was möchte eigentlich ich?
Was brauche ich?
Was fühle ich?
Wo ist meine Grenze?
Was tut mir gut?
Wer über viele Jahre gelernt hat, sich stark an seinem Umfeld zu orientieren, bemerkt manchmal erst spät, wie wenig Raum das eigene Erleben bekommen hat.
Das kann sich irgendwann anfühlen wie:
„Eigentlich müsste doch alles in Ordnung sein – aber ich fühle kaum noch etwas.“
Oder:
„Ich habe mein Leben im Griff. Aber ich komme darin selbst kaum noch vor.“
Für mich kann genau hier eine wichtige therapeutische Spur liegen.
Nicht als einfache Erklärung für jede Depression.
Sondern als Frage, die es wert ist, gemeinsam untersucht zu werden.
Depression oder spirituelle Krise – wenn das Alte nicht mehr trägt
Nicht jede innere Leere ist eine Depression.
Es gibt Lebensphasen, in denen ein Mensch plötzlich merkt, dass vieles, was ihn bisher getragen oder erfüllt hat, seine Bedeutung verliert.
Äußere Ziele, Erfolg, Anerkennung, Konsum oder bestimmte Rollen fühlen sich vielleicht nicht mehr so wichtig oder erfüllend an wie früher.
Gleichzeitig ist das Neue noch nicht da.
Gerade auf einem inneren oder spirituellen Entwicklungsweg kann daraus eine eigentümliche Zwischenzeit entstehen:
Das alte Leben trägt nicht mehr – aber das Neue hat noch keine klare Form gefunden.
Manche spirituellen Traditionen sprechen in diesem Zusammenhang von einer „dunklen Nacht der Seele“. Andere nennen es eine spirituelle oder existenzielle Krise.
Auch eine solche Phase kann mit Rückzug, Leere, Traurigkeit, Orientierungslosigkeit oder einem Verlust bisheriger Interessen verbunden sein.
Deshalb kann sie sich zunächst ähnlich anfühlen wie eine Depression.
Eine interessante Frage kann dann sein:
Ist die Lebendigkeit grundsätzlich verschwunden – oder verlagert sich gerade etwas im Inneren?
In einer spirituellen Entwicklungs- oder Übergangsphase kann beispielsweise das Interesse an vielem Äußeren zurückgehen, während gleichzeitig eine tiefere Suche beginnt:
nach Sinn,
nach Wahrheit,
nach Verbundenheit,
nach dem eigenen Wesen
oder nach einer anderen Art zu leben.
Es kann eine Leere entstehen, weil bisherige Vorstellungen, Rollen oder Sicherheiten nicht mehr passen.
Diese Leere muss nicht nur Mangel sein.
Manchmal ist sie auch ein Übergangsraum.
Etwas Altes löst sich, bevor etwas Neues wirklich erfahren werden kann.
Trotzdem ist eine sorgfältige Unterscheidung wichtig
Eine spirituelle Krise und eine depressive Erkrankung schließen einander nicht aus.
Auch ein Mensch auf einem spirituellen Weg kann an einer Depression erkranken. Und depressive Symptome sollten nicht allein deshalb als notwendiger Teil eines Entwicklungsprozesses angesehen werden, weil gleichzeitig spirituelle Fragen auftauchen.
In meiner Arbeit möchte ich deshalb beides ernst nehmen:
die psychische Gesundheit eines Menschen – und seine spirituelle oder existenzielle Erfahrung.
Nicht alles, was weh tut, ist eine Krankheit.
Und nicht alles, was sich spirituell deuten lässt, sollte deshalb unbehandelt bleiben.
Manchmal besteht die Aufgabe gerade darin, gemeinsam herauszufinden:
Braucht hier etwas Heilung und Stabilisierung?
Oder will sich im Leben dieses Menschen etwas grundlegend neu ausrichten?
Oder geschieht vielleicht beides gleichzeitig?
Wenn Gefühle sehr lange keinen Platz hatten
Auch Gefühle brauchen Raum.
Trauer, Ärger, Angst, Enttäuschung, Hilflosigkeit oder Wut verschwinden nicht automatisch dadurch, dass wir gelernt haben, sie nicht wahrzunehmen oder nicht zu zeigen.
Manchmal war dieses Nicht-Fühlen oder Zurückhalten früher sogar notwendig.
Ein Kind, das abhängig von seinen Bezugspersonen ist, kann sich beispielsweise nicht immer erlauben, offen wütend zu werden, Grenzen zu setzen oder sich zurückzuziehen.
Es findet andere Wege, Beziehung und Sicherheit aufrechtzuerhalten.
Solche alten Schutzstrategien können später weiterwirken.
Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht darum, Gefühle möglichst schnell „wegzumachen“.
Wir schauen vielmehr behutsam:
Was möchte wahrgenommen werden?
Was musste vielleicht sehr lange zurückgehalten werden?
Und was brauchen Sie heute, damit Sie sich dabei sicherer fühlen können?
Depression, Erschöpfung und Nervensystem
Depressive Beschwerden werden nicht nur im Denken erlebt.
Viele Menschen spüren sie sehr deutlich im Körper:
Schwere, Kraftlosigkeit, innere Unruhe, Schlafprobleme, Anspannung, Rückzug oder das Gefühl, wie abgeschaltet zu sein.
Deshalb beziehe ich in meine psychotherapeutische Arbeit auch das körperliche Erleben und die Regulation des Nervensystems mit ein.
Wir arbeiten nicht nur darüber, was Sie denken.
Wir achten auch darauf,
was Sie fühlen,
was Ihr Körper signalisiert
und
was Ihnen hilft, wieder mehr Sicherheit, Kontakt und Lebendigkeit zu erleben.
Welche Rolle können frühere Verletzungen und Trauma spielen?
Nicht jede Depression hat traumatische Ursachen.
Aber frühe Beziehungserfahrungen und seelische Verletzungen können beeinflussen, wie ein Mensch später mit Stress, Nähe, Konflikten, Selbstwert und eigenen Bedürfnissen umgeht.
Besonders Entwicklungstraumata sind nicht immer mit einem einzelnen dramatischen Ereignis verbunden.
Manchmal geht es vielmehr um Erfahrungen, die sich über Jahre wiederholt haben:
- nicht wirklich gesehen oder verstanden zu werden
- sich stark anpassen zu müssen
- emotional allein zu sein
- sehr früh Verantwortung zu übernehmen
- Angst vor Ablehnung zu entwickeln
- oder immer wieder das Gefühl zu bekommen:
„So wie ich bin, bin ich nicht richtig.“
Daraus können Schutzstrategien entstehen, die einmal sehr sinnvoll waren.
Vielleicht lernt ein Mensch, besonders leistungsfähig zu sein.
Oder möglichst wenig Bedürfnisse zu haben.
Andere nicht zu belasten.
Immer stark zu bleiben.
Konflikte zu vermeiden.
Oder den Blick ständig darauf zu richten, wie es den anderen geht.
Was früher geholfen hat, kann später jedoch dazu führen, dass der Kontakt zu sich selbst immer schwächer wird.
Wenn solche Erfahrungen für die heutigen Beschwerden bedeutsam sind, können wir sie behutsam und traumasensibel in die Therapie einbeziehen.
Weiterlesen: → Was ist Entwicklungstrauma?
Weiterlesen: → Traumatherapie
Mein therapeutischer Ansatz bei Depression
Ich arbeite nicht nach einem starren Schema.
Am Anfang steht deshalb nicht sofort eine Methode.
Am Anfang steht zunächst die Frage:
Wie geht es Ihnen – wirklich?
Was belastet Sie?
Was hat sich verändert?
Was fehlt Ihnen?
Wo fühlen Sie sich gefangen?
Und was hat Ihnen bisher geholfen, Ihr Leben zu bewältigen?
Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, welche Faktoren in Ihrer persönlichen Situation eine Rolle spielen.
Je nach Anliegen können wir dabei unter anderem mit folgenden Ebenen arbeiten:
- therapeutisches Gespräch und Selbstreflexion
- Gefühle, Bedürfnisse und persönliche Grenzen
- Selbstwert und die Beziehung zu sich selbst
- langjährige Anpassungs- und Leistungsmuster
- Beziehungserfahrungen und Bindungsmuster
- frühere Verletzungen und traumatische Erfahrungen
- körperliches Erleben
- Regulation von Anspannung und Nervensystem
- vorhandene Ressourcen und stärkende Erfahrungen
- Sinn, Orientierung und den eigenen Lebensweg
Dabei geht es für mich nicht darum, Sie zu einem bestimmten Menschen zu machen.
Es geht darum, gemeinsam herauszufinden,
wer Sie unter all dem Funktionieren, Müssen und Durchhalten eigentlich sind – und was Sie brauchen, um wieder mehr bei sich und im eigenen Leben anzukommen.
Therapie bedeutet nicht: Sie müssen noch besser funktionieren
Gerade Menschen mit depressiven Beschwerden machen sich häufig selbst zusätzlich Druck.
„Ich müsste mich nur mehr zusammenreißen.“
„Andere schaffen es doch auch.“
„Eigentlich habe ich keinen Grund, so zu sein.“
„Ich muss endlich wieder funktionieren.“
Dieser zusätzliche innere Kampf kostet Kraft.
In der Therapie darf deshalb zunächst etwas anderes entstehen:
Verstehen statt Verurteilen.
Wir schauen gemeinsam darauf, weshalb Sie heute so reagieren, wie Sie reagieren.
Oft haben Verhaltensweisen, die heute problematisch erscheinen, einmal einen nachvollziehbaren Sinn gehabt.
Wenn wir diesen Sinn verstehen, muss Veränderung nicht gegen Sie stattfinden.
Sie kann mit Ihnen geschehen.
Wieder in Kontakt mit sich selbst kommen
Heilung bedeutet für mich nicht, einen Menschen möglichst schnell wieder in seinen bisherigen Alltag zurückzubefördern.
Manchmal gehört zur Veränderung auch die Frage:
Will ich überhaupt wieder genauso weitermachen wie vorher?
Vielleicht braucht nicht nur das Symptom Aufmerksamkeit.
Vielleicht möchte auch etwas in Ihrem Leben neu gesehen werden.
Eine Grenze.
Eine Beziehung.
Eine alte Verletzung.
Ein Bedürfnis.
Eine Entscheidung.
Oder die Sehnsucht, nicht länger hauptsächlich so zu leben, wie Sie glauben leben zu müssen.
Der therapeutische Weg kann dann zu einer Rückverbindung werden:
zum eigenen Körper,
zu den eigenen Gefühlen,
zu Bedürfnissen und Grenzen,
zu Beziehungen,
zum eigenen inneren Erleben
und schließlich wieder zum eigenen Leben.
Fachliche Abklärung und weitere Unterstützung
Depressive Beschwerden können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und sich im Verlauf verändern.
Deshalb kann es sinnvoll oder notwendig sein, neben einer psychotherapeutischen Begleitung auch ärztliche, psychiatrische oder andere fachliche Unterstützung einzubeziehen.
Wenn sich im gemeinsamen Gespräch zeigt, dass eine zusätzliche Abklärung oder Behandlung sinnvoll ist, spreche ich dies offen mit Ihnen an.
Verordnete Medikamente sollten niemals ohne Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt verändert oder abgesetzt werden.
Bei einer akuten psychischen Krise
Wenn Sie akut gefährdet sind oder befürchten, sich etwas anzutun, wenden Sie sich bitte unmittelbar an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallversorgung.
Die TelefonSeelsorge erreichen Sie unter 116 123 rund um die Uhr.
Bei dringenden medizinischen Problemen außerhalb der regulären Praxiszeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Psychotherapeutische Begleitung bei Depression in Overath
Ich bin Stefanie Berkefeld, Heilpraktikerin mit uneingeschränkter Heilerlaubnis und Schwerpunkt Psychotherapie, Körperarbeit und Naturheilkunde.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen in meiner Praxis in Overath bei seelischen Belastungen wie Angst, Panikattacken, Burnout, depressiven Beschwerden, Hochsensibilität und den Folgen früherer seelischer Verletzungen.
Meine Arbeit ist persönlich, traumasensibel, körperorientiert und auf Augenhöhe.
Ich nehme mir Zeit, genau hinzuhören und gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, was Sie im Moment wirklich brauchen.
Meine Praxis befindet sich in 51491 Overath und ist unter anderem aus Bergisch Gladbach, Rösrath, Bensberg, Lindlar und dem östlichen Köln gut erreichbar.
Weiterlesen: → Über mich
Weiterlesen: → Mein Verständnis von Heilung
Wie beginnt eine Therapie bei mir?
In einem ersten ausführlichen Gespräch erzählen Sie mir, was Sie belastet und was Sie sich von einer Begleitung wünschen.
Sie müssen vorher nicht genau wissen, „was mit Ihnen los ist“.
Auch wenn Sie lediglich merken:
„So wie es im Moment ist, möchte oder kann ich nicht weitermachen.“
ist das ein guter Ausgangspunkt für unser Gespräch.
Wir schauen gemeinsam, ob meine Arbeitsweise zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Therapieplatz verfügbar
Kontaktaufnahme über meinen Anrufbeantworter:
02207 / 84 64 44 5
Bitte hinterlassen Sie Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und kurz Ihr Anliegen. Ich rufe Sie zeitnah zurück.
Praxis für Körper & Seele
Im Meisenbusch 18
51491 Overath
Kostenfreie Parkplätze befinden sich direkt vor der Praxis.
Häufige Fragen zur Therapie bei Depression
Kann ich mit depressiven Beschwerden zu einer Heilpraktikerin gehen?
In meiner Praxis in Overath begleite ich insbesondere Menschen mit leichten bis mittelgradigen depressiven Beschwerden im Rahmen einer persönlichen, psychotherapeutischen und traumasensiblen Therapie.
Welche Form der Unterstützung im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt von der persönlichen Situation und dem Beschwerdebild ab.
Muss ich Antidepressiva absetzen, wenn ich zu Ihnen komme?
Nein.
Eine psychotherapeutische Begleitung kann auch stattfinden, wenn Sie Medikamente einnehmen.
Über Beginn, Veränderung oder Absetzen verschreibungspflichtiger Medikamente entscheidet die behandelnde Ärztin beziehungsweise der behandelnde Arzt.
Muss ich wissen, warum ich depressiv bin?
Nein.
Gerade das kann Teil der gemeinsamen therapeutischen Arbeit sein.
Manchmal gibt es erkennbare Belastungen oder Auslöser. Manchmal entwickeln sich depressive Beschwerden schleichend und Zusammenhänge werden erst nach und nach verständlicher.
Kann innere Leere auch etwas anderes als Depression sein?
Ja.
Innere Leere kann unterschiedliche Ursachen und Bedeutungen haben. Auch existenzielle Fragen oder spirituelle Entwicklungs- und Krisenphasen können damit verbunden sein.
Eine sorgfältige Unterscheidung ist wichtig, weil eine spirituelle Erfahrung eine Depression weder ausschließt noch ersetzt.
Arbeiten Sie auch mit Trauma?
Wenn frühere Verletzungen oder traumatische Erfahrungen für die heutige Situation bedeutsam erscheinen, können wir diese traumasensibel in die Therapie einbeziehen.
Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell belastende Erinnerungen hervorzuholen.
Sicherheit und Stabilität haben Vorrang.
Wie lange dauert eine Therapie?
Das lässt sich nicht pauschal sagen.
Manche Menschen wünschen sich zunächst einige orientierende oder stabilisierende Gespräche. Andere benötigen eine längere Begleitung.
Im Verlauf schauen wir gemeinsam, was für Sie sinnvoll ist.
Vielleicht muss der ganze Weg noch nicht sichtbar sein
Wenn Sie mitten in einer depressiven oder tiefen persönlichen Krise stecken, müssen Sie heute noch nicht wissen, wie Sie dort wieder herauskommen.
Manchmal besteht der erste Schritt lediglich darin, nicht mehr allein mit dem zu bleiben, was gerade ist.
Und manchmal beginnt Veränderung damit, dass wir nicht mehr nur fragen:
„Wie werde ich wieder so wie vorher?“
sondern:
„Was brauche ich, um wieder bei mir anzukommen?“
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.
Stefanie Berkefeld
Heilpraktikerin mit uneingeschränkter Heilerlaubnis
Schwerpunkt Psychotherapie, Körperarbeit und Naturheilkunde