Wechseljahre / Klimakterium

„Frauen erfahren mit den Wechseljahren – etwa 30 Jahre nach der Pubertät – die zweite große hormonelle Umstellung ihres Körpers.“

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind keine Krankheit

Das Klimakterium ist keine Mangelerkrankung, sondern eine ganz natürlicher Prozess im Leben jeder Frau. In den meisten Fällen geschieht der Übergang in eine neue Lebensphase zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr.  Gesunde Frauen in den Wechseljahren sind gut gerüstet, die hormonelle Veränderung der Eierstöcke selbst zu bewältigen. Ob der Übergang in diese Phase unproblematisch ist oder nicht, ist dabei stark abhängig von der Funktion der Nebennieren. Bei gesunden Frauen übernehmen die Nebennieren nämlich in dieser Phase die Hormonproduktion der Eierstöcke.

Viele Frauen treten jedoch schon mit einer geschwächten Nebenniere in den Prozess des Wechsels. Eine Nebennierenschwäche kann entstehen, wenn die Menge an Stress die ausgleichenden Kapazitäten des Körpers (Cortisolproduktion) übersteigt und keine Regenration mehr stattfinden kann.

Die häufigsten Wechseljahrsbeschwerden

  • Hitzewallungen/Schweißausbrüche: 60-80 %
  • Antriebslosigkeit/Müdigkeit: 50-80 %
  • Nervosität/Reizbarkeit: 70 %
  • Schlaflosigkeit: 50-70 %
  • Vergesslichkeit: 65-70 %
  • Depressionen: 20-80 %
  • Kopfschmerzen: 40-80 %
  • Gelenk- bzw. Muskelschmerz: 40-55 %
  • Libidoverlust: 20-80 %
  • Herzklopfen: 20-50 %
  • Weinkrämpfe: 40 %
  • Missempfindungen der Extremitäten (z. B. Ameisenlaufen und Kribbeln): 25 %
  • Schwindel: 20 %
  • weiter: Haarausfall,

Typisch für all diese körperlichen und seelischen Symptome der Wechseljahre ist, dass sie aufgrund der schrittweise verlaufenden Veränderungen der Hormonproduktion mal stärker und mal schwächer auftreten.

Wechseljahrsbeschwerden

So unterschiedlich die Ursachen von Beschwerden in den Wechseljahres sind, so vielfältig sind auch die Lösungsansätze. Diese hängen von der Art und Intensität der Beschwerden, von Risikofaktoren für Osteoporose oder Herz- und Gefäßerkrankungen und davon ab, welche Behandlungsalternativen jede einzelne Frau bevorzugt oder ablehnt.

Das wichtigste ist zunächst, uns bewusst zu werden, dass wir für unsere eigene Gesundheit selbst verantwortlich sind und eigenständig etwas dafür tun können.
Eine bewussten Lebensweise, eine ausgewogene Ernähren, regelmäßige Bewegung im Freien,  Yoga und Stressreduktion, sollten daher Grundlage aller Therapieansätze sein.

Zahlreiche Möglichkeiten aus den Bereichen Naturheilkunde und Schulmedizin können  die vegetativen Beschwerden während der Wechseljahre lindern.

Homöopathie in den Wechseljahren

Bestimmte homöopathische Arzneimittel, die einen positiven Effekt auf die hormonelle Regulation haben können als sinnvolle und vor allem risikofreie Alternative zur Hormon-Therapie eingesetzt werden. Diese Mittel sind  nebenwirkungsfrei, gut verträglich und für eine Langzeitbehandlung sehr gut geeignet. Und sie helfen sowohl gegen die vegetativen als auch die psychischen Wechseljahresbeschwerden.

Die Chance der Wechseljahre

 

Histaminintoleranz

Einige Frauen entwickeln durch die beginnende Hormonumstellung unbemerkt eine Histaminintoleranz. Dadurch reagiert der Körper plötzlich auf bestimmte Lebensmittel (wie z.B. auf reifen Käse, Rotwein, Schokolade, etc.) mit körperlichen Symptomen, welche  als Wechseljahresbeschwerden bekannt sind.

Nach der Umstellung

Die körperlichen und seelischen Beschwerden lassen nach, bis sie vollständig verschwunden sind. Und wenn die Umstellung abgeschlossen ist, folgt für die meisten Frauen eine Phase gereifter Gelassenheit.

 

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