Stressmechanismus

Stress TherapieStress Hormone bewirken Kampf, Flucht oder Totstellenrefex

Als Folge von Stress werden vom Körper Stresshormone – vor allem Adrenalin und Cortisol – ausgeschüttet. Diese aktivieren den Körper und stellt in Anforderungssituationen möglichst viel Energie bereit. In Folge kommt es sowohl zur Senkung einiger Körperfunktionen (z.B. Hunger, Darmtätigkeit und Libido) als auch zur Steigerung anderer Funktionen (z.B. Herzschlag und Muskelanspannung), um den Körper auf die Überlebens-Reaktion Kampf oder Flucht vorzubereiten.

Eine dritte Reaktionsmöglichkeit auf Stress, die in der heutigen Zeit oft erfolgt ist die Angststarre/Totstell-Reflex bei gefühlter Aussichtslosigkeit von Kampf oder Flucht. Diese Möglichkeit wird gewählt, wenn das Gefühl der Hilflosigkeit und Aussichtslosigkeit vorherrscht und wir keine Hoffnung auf Entlastung, Sicherheit oder Schutz haben. Länger andauernde Hilflosigkeit kann zu Hoffnungslosigkeit und Resignation führen und im weiteren Verlauf zur Antriebsarmut bis hin zur Depression.

Stressauslöser aus unserem Inneren

Meisten sind es nicht die objektiven Situationen oder Reize, die uns heutzutage Stress bereite,  sondern deren subjektive Bewertung durch den Betroffenen. Situationen können als positiv, neutral oder potenziell gefährlich und stressend bewertet werden. Ob wir etwas als Stress emfinden hängt also von unserer Bewertung der Situation ab. Jeder Mensch bewertet Situationen und deren Belastung unterschiedlich, und damit auch deren Bedrohlichkeit.

Da das Unterbewußtsein nicht zwischen realen und vorgestellten Gefahren unterscheidetn kann, entsteht psychischer Stress zudem oft dadurch, dass man in seiner Vorstellung immer wieder potentielle Gefahren sieht und durchspielt. Folgt diesem Gedankenkarussell keine entsprechende körperliche Aktivität wie Kampf=Veränderung der Situation oder Flucht=Verlassen der Situation oder werden die Energien nicht etwa durch Sport abgebaut, verbleiben sie im Körper. Siehe … Stressbewältigung.

Stress bezeichnet demnach die körperliche und psychische Reaktion auf Belastung,  die von äußeren, sowie von inneren Stressoren hervorgerufen werden kann.

Stress Folgen

Wird unsere individuelle Stressgrenze überschritten, fühlen wir uns überfordert, niedergeschlagen, unsere Leistung und Konzentration fällt ab, unsere Krankheitsanfälligkeit steigt. Chronischer Stress macht krank. Sind die Energiereserven erst einmal ausgeschöpft, sinkt die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Auch Gereiztheit, Schlafstörungen, Magen-Darmprobleme und Bluthochdruck können Stress-Symptome sein.

Menschen die unter chronischer Belastung stehen verhalten sich zudem oft gesundheitsschädigend: sie trinken zu viel, rauchen mehr, essen ungesund und greifen häufig zu Beruhigungs-, Schmerz- und Schlafmitteln.

Außerdem schwächt Dauerstress das Immunsystem und kann Herzerkrankungen und Rückenschmerzen begünstigen. Der gefürchtete Gipfel der Stressbelastung ist schließlich das Burnout-Syndrom, an dem in Deutschland immer mehr Menschen leiden.

Konkrete Stress -Folgen für Körper und Geist

  • Muskulatur  –> Verspannungen, Rücken-, Nacken-,  Kopf- oder Gelenkschmerzen, Bandscheibenvorfall
  • Herz- Kreislauf- System  –> Bluthochdruck, Herzinfakt
  • Verdauungsorgane  –> Reizmagen, Reizdarm, Sodbrennen,  Magengeschwüre, chronische Darmerkrankungen
  • Schlafstörungen  –> Einschlaf, Durchschlafstörungen, Früherwachen
  • Gehirn  –> Konzentrationsstörungen,  Vergeßlichkeit, Wortfindungsstörungen,irritiert sein
  • Stoffwechsel  –> Erhöhte Cholesterinwerte, Appetitlosigkeit oder Heisshunger, Diabetes Mellitus
  • Immunsystem  –> Infektionskrankheiten
  • Sinnesorgane –> Orgeräusche, Hörsturz, Tinnitus
  • Psyche  –> Reizbarkeit, innere Unruhe, Ängste, Depressionen, Burnout Syndrom
  • Geschlechtsorgane –> Zyklusstörungen, Libidostörungen, Unfruchtbarkeit
  • Schmerzrezeptoren  –> verminderte Schmerztolleranz
  • Erkrankungen  –> alle Arten von Erkrankungen
  • Verhalten –> Veränderungen im Essverhalten, gesteigerter Konsum von Kaffee/Alkohol/Nikotin,
  • Nägel kauen, Zähne knirschen
  • weiter Stressreaktionen

Stress Therapie

Für das Stress gibt es keine Standard-Therapie. Stress Therapie muss immer zur Person und ihrer Lebenssituation passen. Manchmal ist es schon hilfreich, die eigene Lebens- und Arbeitssituation zu überdenken und unter Anleitung den Alltag neu zu ordnen. Auch eine Stress Therapie oder ein Coaching können hilfreich sein.

  • Motivationen überprüfen: Es kann helfen, die eigenen Motivationen genauer anzuschauen, unrealistische Erwartungen aufzugeben und erreichbare Ziele zu definieren und sich selbst darin zu bestärken.
  • Genug Pausen einplanen: Bei Stress sollte für regelmäßige Erholungspausen gesorgt werden und ausreichend Freizeit eingeplant werden. Entspannungstechniken helfen, Stress abzubauen (zum Beispiel: Autogene Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation)
  • Arbeitssituation verändern: Möglicherweise lässt sich am Arbeitsplatz das eine oder andere verbessern. Eine Weiterbildung sorgt manchmal für neue Moglichkeiten oder der Wechsel in einen neuen Aufgabenbereich ist denkbar.
  • Soziale Kontakte pflegen: Schöne Zeit mit dem Partner, Freunde oder Familie zu verbringen gibt wieder frische Motivation für den Alltag.
  • Gesund leben: Wer auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Schlafenszeiten achtet, und sich regelmäßig bewegt, stärkt den Körper und das eigene Wohlbefinden.

Stress Therapie in meiner Praxis: Eine sehr umfassende und erfolgreiche Stress Therapie ist die Kombinationstherapie aus Coaching, Naturheilkunde (z.B. Klassische Homöopathie / Ohrakupunktur unter Wärmebehandlung) und Entspannungstherapie.

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