Burnout bei Lehrern

Burnout Therapie für Lehrer

„Burnout, Depressionen oder Panikattacken – Für betroffene Lehrer wird jeder Arbeitstag zum Kraftakt. Doch sich zu outen, ist heikel.“

Lehrer tragen eine hohe Veratwortung für die viele jungen Menschen, die ihnen anvertraut werden. Viele Lehrerinnen und Lehrer beklagen eine stetige Zunahme von Aufgaben und Belastungen. Die Anerkennung für dieses Engagement bleibt jedoch häufig aus.

Dabei besteht eine besondere Gefahr, sich zu erschöpfen, zu überfordern, „auszubrennen“ und psychische und psychosomatische Symptome zu entwickeln. Zu den häufigsten Leiden gehört neben Depressionen und Belastungs-oder Anpassungsstörungen das Erschöpfungssyndrom.

Lehrer im Burnout- zwischen Idealismus und Burnout

Umfragen zeigen, dass fast jeder dritte Lehrer psychische oder psychosomatische Beschwerden hat. Als wichtigste Gründe für die zunehmende Überforderung nennen Betroffene: schwierige Schüler, eine steigende Zahl von Leistungsvergleichen und mehr Bürokratie, mangelnde Anerkennung, permanente Lautstärke, Konkurrenzdruck und Konflikte im Kollegium und hohe Ansprüche an sich selbst.

Anfällig für das Burnout Syndrom sind vor allem zwei Typen von Lehrerinnen und Lehrern: besonders engagierte Lehrer und Lehrer mit einem extrem hohem Anspruch an sich selbst. Diese Lehrer entwickeln oft eine hohe emotionale Bindung an ihre Arbeit und ihr definieren ihr Selbstwertgefühl oft stark durch den Erfolg und die Anerkennung bei der Arbeit. Wenn sie ihre Zielvorstellungen trotz großer Anstrengung nicht erreichen können,  kommt es zu Selbstzweifeln, Selbstvorwürfen und ihre Kraft erschöpft sich mit der Zeit und sie brennen aus.  Siehe… Burnout TherapieHochsensibilität

Lehrer – überfordert und alleingelassen im Alltagsstress

Dass Burnout-Erleben kann zudem eine Reaktion auf hochgradig als kränkend erlebte Ereignisse sein, wie z.B. mangelnde Unterstützung durch die Schulleitung, schlecht funktionierende Kommunikation mit Kollegen bis hin zum Mobbing, sowie die Nicht-Achtung der eigenen Person durch Schüler, Schülereltern und der Gesellschaft.

Dies kann irgendwann in Krankheit münden: meist in eine Depression, die oft als Erschöpfungsdepression bezeichnet wird. Möglich sind aber auch generalisierte Ängste oder Panikattacken.

Heimlich ausgebrannt – viele Lehrer leiden heimlich

Aus der Angst heraus, ausgegrenzt zu werden, versuchen viele Lehrer, ihre seelische Angeschlagenheit zunächst hinter einer lächelnden Fassade zu verbergen:  „smiling depressivs“ nennen das die Fachleute. Wer seelisch erkrankt gilt als nicht mehr leistungsfähig, als labil, nicht mehr in der Lage Belastungen standzuhalten und Verantwortung zu tragen.

Manche Betroffene sind so geübt im Verheimlichen, dass ihrem Umfeld lange überhaupt nicht auffällt, wie sehr sie innerlich leiden. Für die meisten ist dies Versteckspiel ein zusätzlicher täglicher Kraftakt. Die Folge ist, dass viele Betroffene im Stillen leiden und sich erst spät – wenn überhaupt – Hilfe holen.

Wird der Stress und das Leiden zu übermächtig, nehmen Betroffene zunächst oft Medikamente, um weiterhin funktionieren zu können. Vielfach wissen weder Kollegen, noch Arbeitgeber davon. Siehe auch Homöopathie bei Depression und Burnout.

Burnout Therapie für Lehrer – der selbstbestimmte Weg aus dem Burnout

In einer berufsbegleitenden Burnout Therapie können Lehrer Schritt für Schritt grundlegende Veränderungen in Gang setzen. Der erste, oft besonders schwierige Schritt auf dem Weg zur Veränderung ist das Akzeptieren des angehenden Burnouts. In den weiteren Therapieschritten geht es darum, problematische Einstellungen mitfühlend zu erkennen, zu wandeln und neue, wirksame Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

Wir arbeiten an Fragen wie: „Wie gehe ich mit ihrer Lebensenergie um?“  „Welche erlernten Denk-, Fühl und Verhaltens-Muster führen dazu, über meine eigenen Belastungsgrenzen zu gehen, um weiter funktionieren zu können?“

Selbstmitgefühl

Burnout hat so gut wie immer etwas mit mangelnd erlebter sozialer Wertschätzung, vor allem aber mit mangelnder Selbstwertschätzung und mangelndem Selbstmitgefühl zu tun. Eines der kraftvollsten Werkzeuge auf diesem Weg ist daher die Entwicklung von Selbstmitgefühl (nicht zu verwechseln mit Selbstmitleid=Opferbewusstsein). 

Selbstmitgefühl hilft uns, uns unsere Unzulänglichkeiten zu verzeihen. Dadurch erholen wir uns rascher von emotionalen Verletzungen und lernen uns selbst mit Freundlichkeit und Güte zu begegnen. Achtsames Sebstmitgefühl verleiht die Zuversicht und Kraft, mit den Herausforderungen des Lebens gelassener umgehen zu können. Dies ermöglicht uns eine stimmigere und authentischere Lebensgestaltung und einen besseren Kontakt zu uns selbst und unseren Mitmenschen.

 

Kosten für die Behandlung durch Heilpraktikerinnen oder Heilpraktiker sind auf Grundlage des beihilferechtlichen Gebührenverzeichnisses NRW für Heilpraktikerleistungen beihilfefähig. Bitte erkundigen Sie sich im Vorfeld nach der genauen Regelung.

 

Für weitere Fragen schreiben Sie mir eine E-Mail oder rufen Sie mich gerne an. Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter… Kontaktaufnahme

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